Knappschaft DKV Bodo Kopka 

Krankengeld für Selbstständige ohne Gesundheitsfragen

 
Immer wieder erhalte ich Anfragen von Selbstständigen, die bei der Beantragung eines Krankentagegeldes abgelehnt wurden. Grund: Vorerkrankungen. Solltest Du zu den Selbstständigen gehören, die wegen Vorerkrankungen kein privates Krankentagegeld bekommen, dann habe ich hier eine Lösung für Dich. 


😂 Gründe für Ablehnung des Krankentagegeldes wegen Vorerkrankungen


Bestimmte Vorerkrankungen, führen regelmäßig zur Ablehnung des Krankentagegeldantrages. Mit diesen Vorerkrankungen ist es Selbstständigen und Freiberuflern unmöglich, eine Absicherung bei Arbeitsunfähigkeit zu erhalten.

 

Dazu gehören unter anderem folgende Erkrankungen:

 

 

 

 

 
Lediglich für Arbeitnehmer bieten einige Gesellschaften bei diesen Diagnosen ein Krankentagegeld bis maximal 30 € pro Tag an. Hier werden bei der Antragstellung keine Fragen gestellt.

 

 

Für Dich als Selbstständigen gibt es kein Krankentagegeld ohne Gesundheitsfragen!

 



Wir haben eine Lösung für Dich gefunden! Das Krankengeld der KNAPPSCHAFT...

 
⭐ Als gesetzlich Krankenversicherte kannst Du dieses Krankengeld beantragen.

😂 Bist Du privat versichert, dann kannst leider diesen Weg nicht nutzen!


Die Knappschaft bietet Dir neben dem gesetzlichen Krankengeld als Ergänzung zwei Krankengeldwahltarife an:

  • Als Selbstständiger hast Du keinen gesetzlichen Anspruch auf Krankengeld, wenn Du länger krank bist.

  • Möchtest Du einen solchen Lohnersatz bekommen, musst Du Dich extra absichern.

  • Das ist in der gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung möglich – wenn Du mehr Beitrag zahlst.

 

✔️ als Leistungsbeginn können der 15. Tag oder 22. Tag der Arbeitsunfähigkeit gewählt werden

✔️, das versicherbare Krankengeld aus dem Wahltarif kann in 10-Euro-Schritten von 30,00 bis 150,00 Euro gewählt werden.

✔️ Krankengeld endet nach 42 Tagen Arbeitsunfähigkeit.

✔️ ab dem 43. Tag erfolgt die Absicherung über das gesetzliche Krankengeld. Dafür zahlst Du 0,6 Prozentpunkte mehr Beitrag.


✔️ Selbstständige können somit entscheiden, ob sie alleinig das gesetzliche Krankengeld wählen oder sich zusätzlich mit dem Krankengeldwahltarif finanziell absichern.


✔️ Wahltarife können von Mitgliedern der KNAPPSCHAFT bis zum Bezug der Regelaltersrente abgeschlossen werden.


✔️ im Gegensatz zu der privaten Krankenversicherung erfolgt keine Gesundheitsprü­fung. Es werden auch keine Risikozuschläge wegen bestehender Erkrankungen erhoben.

 

✔️ Knappschaft bietet zwei Wahltarife an. Diese unterscheiden sich nur in den Leistungsbeginnen. 

 




Die Wahltarife können deshalb nur in Verbindung mit dem gesetzlichen Krankengeldanspruch ab dem 43. Tag abgeschlossen werden. Der Zusatzbeitrag für das Krankengeld ab dem 43. Tag beträgt nur 0,9 % des normalen Krankenversicherungsbeitrages. 

 

Wie hoch darf das Krankengeld sein?

Beträgt das gewählte Krankengeld mehr als 30,00 Euro, darf es 100 Prozent des beitragspflichtigen Arbeitseinkommens/ Arbeitsentgelts nicht überschreiten. Als Nachweis dient der letzte Einkommensteuerbescheid


🔥 Wichtig: Bei einem Negativeinkommen kann der Anspruch auf gesetzliches Krankengeld und damit einhergehend der Anspruch auf das Wahltarifkrankengeld nicht gewählt werden, weil das Krankengeld eine Lohnersatzfunktion darstellt. Dies bedeutet:   ☠️Kein Gewinn - kein Krankengeld. 


🔥 Wenn Sie ein selbstständiges Gewerbe mit einer/m oder mehreren Angestellten betreiben und während Ihrer Arbeits­unfähigkeit weiterhin beitragspflichtiges Arbeitseinkommen (=Gewinne) erzielt wird, kann dieses zum (teilweisen) ☠️Ruhen Ihres Krankengeldanspruchs führen. 

 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in meinem Blog-Artikel ☠️Kein Gewinn - kein Krankengeld. 

Für Existenzgründer ist das Krankengeld auf maximal 30 Euro pro Tag begrenzt. Aber auch für "gesunde" Existenzgründer ist es nahezu unmöglich, ein vernünftiges Krankentagegeld zu bekommen. 

 

🚀 Allerdings gibt eine Ausnahme für Existenzgründer.







☠️Maximal 78 Wochen in 3 Jahre


Für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit besteht der Anspruch auf Krankengeld insgesamt für längstens 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren. Dann ist Schluss. 
In einem neuen 🧑‍⚖️ Urteil wurde bestätigt, dass Arbeitnehmer, die in der gesetzlichen Krankenversicherung ein Krankentagegeld haben, erhalten dies maximal für 78 Wochen Krankengeld innerhalb von drei Jahren. Krankengeld endet nach 78 Wochen. 

 


Was kosteten die Krankengelder der KNAPPSCHAFT?

Die Monatsprämie richtet sich nach dem gewählten Beginn (15. oder 22. Tag) des Krankengeldanspruchs und der Höhe des versicherten Krankengeldes. Die Prämie ist nicht altersabhängig und für Frauen und Männer gleich.



Wann beginnt das Krankengeld?


Der Wahltarif Krankengeld kann direkt mit Beginn der Mitgliedschaft abgeschlossen werden. Das Krankengeld beginnt ab dem nächsten Kalendermonat nach Eingang der Teilnahmeerklärung.


Gibt es Wartezeiten?


Bei erstmaliger Tarifwahl ist eine Wartezeit von drei Monaten, gerechnet ab Tarifbeginn, vorgesehen. Für die während der Wartezeit eingetretenen Arbeitsunfähigkeitszeiten besteht kein Anspruch auf Krankengeld.

☠️ Sofern zum Zeitpunkt der Abgabe der Teilnahme­erklärung Arbeitsunfähigkeit vorliegt oder Arbeits­unfähigkeit zwischen dem Tag der Abgabe und des Wirksamwerdens der Teilnahmeerklärung eintritt, beginnt der Wahltarif erst mit dem Tag nach Beendigung der Arbeitsunfähigkeit.

 

 


Wann endet das Krankengeld?

Das Mitglied ist an den Wahltarif drei Jahre gebunden (Mindestbindungsfrist). Innerhalb dieser Zeit kann auch die Mitgliedschaft zur KNAPPSCHAFT nicht gekündigt werden. Eine Kündigung des Wahltarifs kann erstmals zum Ablauf der Mindestbindungsfrist erfolgen. Hierbei ist eine Kündigungsfrist von einem Monat zu beachten. Bei fehlender Kündigung verlängert sich die Teilnah­me jeweils um ein weiteres Jahr.


👉 Aber Sonderkündigungs­recht: bei wirtschaftlicher Härte und bei eventuellen Prämienerhöhungen. Der Wahltarif endet außerdem bei Aufgabe der Selbstständigkeit.

 



Vorteile bietet der Krankengelder der KNAPPSCHAFT?

✔️ keine Gesundheitsprüfung bei Tarifabschluss

✔️ keine Risikozuschläge wegen Vorerkrankungen

✔️ frei wählbarer Beginn des Anspruchs auf Kranken­geld (15. bzw. 22. Tag der Arbeitsunfähigkeit)

✔️ keine Begrenzung auf die Höhe des gesetzlichen Krankengeldes, innerhalb des Zeitraumes des gewählten Ergänzungstarifes (15. bzw. 22. Tag bis 42. Tag der Arbeitsunfähigkeit)

✔️ Anpassungsmöglichkeit der Krankengeldhöhe bei Änderung der finanziellen Verhältnisse

 

Weitere Informationen zur Knappschaft finden Sie hier.

 

 

Angebot anfordern


Hier können Sie hier ein unverbindliches Angebot anfordern. 👆 Bitte denken Sie daran, dass Sie unter Bemerkungen den Begriff Wahltarif und ihre Vorerkrankung eintragen.


 

 


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