Krankentagegeldversicherung ohne Fragen zur Gesundheit und keine Prüfung des Risikos

Krankentagegeld ohne Gesundheitsfragen und Risikoprüfung?

 

Die DKV bietet ab sofort eine neue Krankentagegeldversicherung für Arbeitnehmer ohne Gesundheitsfragen. Dieses Krankentagegeld ist besonders interessant für die Kunden, die bisher aufgrund von Vorerkrankungen keine Krankentagegeldversicherung bekamen.  Dies ist jetzt möglich. 

Jeder gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmer kann jetzt eine Krankentagegeldversicherung absichern!

 

 

Wegen der geringen Nachfrage schließt die DKV zum 31.12.2022 den Tarif KTOG. 

Als Alternative empfehle ich Ihnen den Krankentagegeld-Tarif KTAG für Arbeitnehmer. Hier findet eine Gesundheitsprüfung statt, aber die DKV versucht, als Marktführer jeden zu versichern. 

 

Wie sehen die Tarifleistungen aus?

Es können maximal 30 € Krankentagegeld abgesichert werden. Die Höhe des versicherbaren Krankentagegeldes ist abhängig vom Bruttoeinkommen. Die genauen absicherbaren Höhen kannst Du aus der Übersicht entnehmen.

 

 

 

Der Leistungsbeginn ist grundsätzlich der 43. Tag.

Dies ist kein Problem, da Du als Arbeitnehmer bei Arbeitsunfähigkeit ohnehin 42 Tage Dein Gehalt von Deinem Arbeitgeber bekommst. Ab dem 43. Tag Deiner Arbeitsunfähigkeit erhältst Du Krankengeld von Deiner gesetzlichen Krankenkasse. Dein Krankengeld ist dann auf 70 % Deines Bruttoeinkommens, aber maximal 90 % vom Nettoeinkommen, begrenzt. Maximal erhältst Du 2676 € netto (Stand 1.1.2017). 

 

Genau diese Lücke kannst Du dann absichern. Mehr geht leider nicht.

Dies ist besonders schade für freiwillig Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung. Alle Arbeitnehmer mit einem Einkommen über 4126 € brutto sind davon betroffen.

Deshalb gilt, je höher das Einkommen, desto größer die Lücke. 

 

Rechenbeispiel maximales Krankengeld Deiner Krankenkasse (Beispiel: freiwilliges Mitglied)

 

 

Die Krankentagegeldversicherung wird wegen derselben Krankheit maximal 78 Wochen innerhalb von drei Jahren gezahlt. Diese Regelung ist analog der Regelung der gesetzlichen Krankenkasse.

 

Empfehlung:

Prüfe immer zuerst, ob Du Deine Krankentagegeldlücke über ein Krankentagegeld mit Gesundheitsfragen absichern kannst. Erst wenn dieses nicht möglich ist, solltest Du über das Krankentagegeld ohne Gesundheitsfragen nachdenken. Die DKV stellt beim Krankentagegeld mit einem Leistungsbeginn acht Gesundheitsfragen. Dies gilt für alle Krankentagegeldversicherungen der DKV ab einem Leistungsbeginn ab dem 43. Tag.

 

 

 

 

Das Krankentagegeld der DKV zahlt auch bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit. Kann der Versicherte nach einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit wieder stundenweiser arbeiten, erhält er weiter Krankentagegeld, wenn ein Arzt die teilweise Arbeitsaufnahme erlaubt.

 

Leistungsunterschiede zwischen den Krankentagegeldtarifen der DKV

 

Gesundheitsprüfung erst im Leistungsfall

Bei Antragsaufnahme werden keine Gesundheitsfragen gestellt. Es gibt nur eine sogenannte Moratoriumsklausel.

 

Hier der genaue Wortlaut:

"Wir prüfen in den ersten zwei Versicherungsjahren, ob in den letzten 24 Monaten vor Antragsstellung aufgrund von Krankheit / Unfall Arbeitsunfähigkeiten von 21 Tagen und länger vorlagen. Ergibt die Prüfung des Grundes für die alte und erneute Arbeitsunfähigkeit einen ursächlichen Zusammenhang, dann leisten wir kein Tagegeld.“

 

Was bedeutet das für Dich?

Die DKV prüft in den ersten zwei Versicherungsjahren bei Abgabe einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, ob Du in den letzten 24 Monaten vor Antragstellung aufgrund von Krankheit oder Unfall Arbeitsunfähigkeiten von 21 Tagen und länger hattest. Ergibt die Prüfung einen ursächlichen Zusammenhang, dann leistet die DKV kein Krankentagegeld.

 

Zwei Beispiele für die Moratorium-Klausel:

Hubertus Allee hatte 18 Monate vor Vertragsabschluss ein Herzinfarkt und war ein halbes Jahr arbeitsunfähig. 15 Monate nach Abschluss des Krankentagegeldes erkrankt Hubertus erneut, er erhält einen Bypass und ist wiederholt ein halbes Jahr arbeitsunfähig.

Ergebnis der Prüfung: Es besteht ein ursächlicher Zusammenhang, die DKV zahlt kein Krankentagegeld.

 

Ein weiteres Beispiel:

Angelika leidet an Diabetes. Sie musste sich zwölf Monate vor Vertragsabschluss einer Gefäßoperation unterziehen. Anschließend fiel sie 25 Arbeitstage aus. Sieben Monate nach Abschluss des Krankentagegeldes reißt das Kreuzband beim Skifahren. Eine lange Ausfallzeit droht.

Ergebnis der Prüfung: es besteht kein ursächlicher Zusammenhang, die DKV zahlt das vereinbarte Krankentagegeld.

 

Stärken und Schwächen der Krankentagegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung

 

 

Hier können Sie Ihren persönlichen Vorschlag anfordern...

 

 

 

 

Weitere Informationen zum Krankentagegeld ohne Gesundheitsprüfung

 

  • GmbH Geschäftsführer benötigen eine spezielle Krankentagegeldversicherung

 

 

 

 

 


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