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Krankentagegeld für GmbH-Geschäftsführer 2026: Die zwei spezialisierten Tarife im Überblick

In Deutschland gibt es nur zwei Krankentagegeld-Tarife, die speziell für GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer konzipiert sind: den DKV Tarif TL und den Hallesche Tarif KTAR. Beide ermöglichen der GmbH den Abschluss als Versicherungsnehmer und den Betriebsausgabenabzug der Beiträge. Der entscheidende Unterschied liegt in der maximalen Absicherungshöhe, der Flexibilität der Karenztage und der Leistungsdauer.

Immer wieder fragen mich GmbH-Geschäftsführer, ob es eine spezielle Krankentagegeldversicherung nur für Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH gibt. Ja, die gibt es. Und es sind genau zwei Produkte am deutschen Markt, die auf die steuerliche und rechtliche Sonderstellung des GGF zugeschnitten sind. Alle anderen Krankentagegeld-Tarife sind für diese Zielgruppe ungeeignet oder zumindest steuerlich nicht optimal.

In diesem Artikel erfahren Sie, welche zwei Tarife in Frage kommen, worin sie sich unterscheiden, welcher für Ihre Situation besser passt und welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, bevor einer der Tarife abgeschlossen werden kann.

Warum normale Krankentagegeld-Tarife für GGF nicht ausreichen

Ein normaler privater Krankentagegeld-Tarif wird auf den GGF persönlich abgeschlossen. Das bedeutet: Beiträge aus versteuertem Nettoeinkommen, keine Betriebsausgabe, keine Absicherung des Bruttogehalts. Nur ein GGF-spezifischer Tarif mit der GmbH als Versicherungsnehmer ermöglicht den Betriebsausgabenabzug und die Absicherung des vollen Bruttogehalts bis 15.600 Euro.

Die Absicherung des Krankentagegeldes für GmbH-Geschäftsführer ist keine Standardlösung. Aufgrund des Fremdvergleichsgrundsatzes und der damit verbundenen steuerlichen Risiken wie der verdeckten Gewinnausschüttung muss die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall präzise im Anstellungsvertrag geregelt sein. Gleichzeitig bietet die GmbH-Struktur die einzigartige Möglichkeit, Beiträge als Betriebsausgabe steuerlich geltend zu machen.

Was ein normaler Tarif nicht leistet

  • Kein Betriebsausgabenabzug: Wird der Tarif privat abgeschlossen, zahlt der GGF die Beiträge aus versteuertem Nettoeinkommen. Die GmbH kann die Beiträge nicht als Betriebsausgabe absetzen.
  • Falsche Bemessungsgrundlage: Private Tarife bemessen sich am Nettogewinn, nicht am Bruttogehalt. Der GGF sichert damit weniger ab als er tatsächlich verdient.
  • Kein Liquiditätsschutz für die GmbH: Im Leistungsfall fließt das Krankentagegeld direkt an den GGF, nicht an die GmbH. Die GmbH muss die Lohnfortzahlung aus eigenen Mitteln finanzieren.
  • vGA-Risiko bei falscher Konfiguration: Kombiniert ein GGF einen privaten Tarif mit einer GmbH-Lohnfortzahlung, ohne die Anrechnungsklausel im Anstellungsvertrag zu regeln, droht eine vGA-Einstufung durch das Finanzamt.

Mehr zur vGA-Problematik und den Voraussetzungen für eine rechtssichere Konfiguration lesen Sie hier: vGA-Nachzahlung vermeiden: Was GGF wissen müssen .

Die zwei spezialisierten Tarife: DKV Tarif TL und Hallesche Tarif KTAR

Nur zwei Tarife in Deutschland sind explizit für GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer konzipiert und ermöglichen der GmbH den Abschluss als Versicherungsnehmer mit Betriebsausgabenabzug: der DKV Tarif TL und der Hallesche Tarif KTAR. Der DKV Tarif TL sichert bis zu 15.600 Euro monatlich mit flexiblen Karenztagen ab. Der Hallesche Tarif KTAR sichert bis zu 9.000 Euro mit festem Leistungsbeginn ab dem 43. Tag ab.

Der DKV Tarif TL: Maximale Flexibilität für höhere Einkommen

Der DKV Tarif TL ist die Lösung für GGF mit höherem Bruttogehalt und dem Wunsch nach punktgenauer Abstimmung auf den Anstellungsvertrag. Seine wichtigsten Merkmale:

  • Maximale Absicherung: Bis zu 15.600 Euro Bruttogehalt monatlich, entsprechend 520 Euro täglich.
  • Flexible Karenztage: Leistungsbeginn ab dem 4., 8., 15. oder 22. Krankheitstag, exakt abstimmbar auf die vereinbarte Lohnfortzahlungsdauer im Anstellungsvertrag.
  • Leistungsdauer: Bis zu zwölf Monate je Krankheitsfall.
  • Beitragsstabilität: Seit 13 Jahren keine Beitragserhöhung nach Marktbeobachtung von Bodo Kopka.
  • Gesundheitsprüfung: Erforderlich vor Vertragsabschluss.

Der Hallesche Tarif KTAR: Die klassische Rückdeckung für Standardfälle

Der Hallesche Tarif KTAR ist die Lösung für GGF mit einem Bruttogehalt bis 9.000 Euro und einer klassischen Lohnfortzahlung von sechs Wochen im Anstellungsvertrag. Seine wichtigsten Merkmale:

  • Maximale Absicherung: Bis zu 9.000 Euro Bruttogehalt monatlich, entsprechend 300 Euro täglich.
  • Fester Leistungsbeginn: Ab dem 43. Krankheitstag, passend zur klassischen Lohnfortzahlung von sechs Wochen laut Anstellungsvertrag.
  • Leistungsdauer: Maximal 182 Tage je Krankheitsfall.
  • Einfache Struktur: Klar definierte Konditionen, weniger Konfigurationsaufwand als beim Tarif TL.
  • Gesundheitsprüfung: Erforderlich vor Vertragsabschluss.

Der direkte Vergleich

Merkmal DKV Tarif TL Hallesche Tarif KTAR
Versicherungsnehmer GmbH GmbH
Betriebsausgabenabzug ✅ Ja ✅ Ja
Maximale Absicherung 15.600 € / Monat 9.000 € / Monat
Karenztage Flexibel: ab 4., 8., 15. oder 22. Tag Fix: ab dem 43. Tag
Leistungsdauer Bis zu 12 Monate Maximal 182 Tage (ca. 6 Monate)
Passend für Lohnfortzahlung Flexibel anpassbar, empfohlen: 12 Monate Klassisch: 6 Wochen
Beitragsstabilität 13 Jahre ohne Erhöhung (Marktbeobachtung) Keine vergleichbare Marktbeobachtung
Gesundheitsprüfung Erforderlich Erforderlich

Den ausführlichen Vergleich beider Tarife mit konkreten Entscheidungshilfen lesen Sie hier: DKV Tarif TL vs. Hallesche Tarif KTAR: Direkter Vergleich .

Kostenvergleich: Privat versus GmbH-Rückendeckung

Ein 47-jähriger GGF mit 6.000 Euro Bruttogehalt zahlt für eine private Krankentagegeldversicherung 335,20 Euro monatlich aus versteuertem Nettoeinkommen. Über den DKV Tarif TL zahlt die GmbH 116,00 Euro als Betriebsausgabe. Nach Steuerabzug bei 35 Prozent beträgt der effektive Aufwand rund 81 Euro monatlich. Die jährliche Ersparnis beträgt 2.630,40 Euro.

Der Kostenunterschied zwischen privater Absicherung und GmbH-Rückendeckung ist erheblich. Er entsteht aus zwei Effekten gleichzeitig: Der Beitrag zum GGF-Tarif ist strukturell günstiger als ein vergleichbarer privater Tarif. Und der Betriebsausgabenabzug der GmbH reduziert den effektiven Aufwand nochmals deutlich.

Position Privat-KTG (Tarif KTN2) GmbH-Rückendeckung (Tarif TL)
Monatsbeitrag 335,20 € 116,00 €
Finanzierung Aus versteuertem Nettoeinkommen GmbH als Betriebsausgabe
Steuerersparnis (35% Steuersatz) Keine ca. 35,00 € / Monat
Effektiver Aufwand nach Steuer 335,20 € ca. 81,00 €
Monatliche Ersparnis 219,20 €
Jährliche Ersparnis 2.630,40 €
Bemessungsgrundlage Nettogewinn Volles Bruttogehalt

Beispiel: 47-jähriger GGF, Bruttogehalt 6.000 Euro, Tagessatz 200 Euro, Leistungsbeginn ab dem 15. Karenztag. Die konkrete steuerliche Wirkung berechnet Ihr Steuerberater.

Privatausgaben werden zu Betriebsausgaben

Hat ein GGF bereits eine private Krankentagegeldversicherung, kann er diese durch den Tarif TL über die GmbH ersetzen. Damit wandelt er eine private Ausgabe aus versteuertem Einkommen in eine Betriebsausgabe der GmbH um. Je höher der bisherige private Beitrag, desto größer die Ersparnis durch den Wechsel. Wichtig: Die bisherige private Police muss dabei korrekt abgelöst oder angepasst werden, damit keine Doppelversicherung entsteht. Sprechen Sie uns vor jedem Wechsel an.

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Wie viel zahlen Sie aktuell für Ihre Krankentagegeldabsicherung? Wie viel würde die GmbH-Rückendeckung kosten? Wir rechnen es Ihnen konkret durch.

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Welcher Tarif passt zu Ihnen? Eine Entscheidungshilfe

Die Wahl zwischen DKV Tarif TL und Hallesche Tarif KTAR hängt von drei Faktoren ab: der Höhe des Bruttogehalts, der vereinbarten Lohnfortzahlungsdauer im Anstellungsvertrag und dem Bedarf an Flexibilität bei den Karenztagen. Für GGF mit einem Bruttogehalt über 9.000 Euro oder einer Lohnfortzahlung von mehr als sechs Wochen ist der Tarif TL die einzige Option.

Der DKV Tarif TL ist die richtige Wahl, wenn:

  • Ihr monatliches Bruttogehalt über 9.000 Euro liegt
  • Ihr Anstellungsvertrag eine Lohnfortzahlung von zwölf Monaten vorsieht oder vorsehen soll
  • Sie maximale Flexibilität bei den Karenztagen benötigen, um den Tarif exakt auf den Anstellungsvertrag abzustimmen
  • Sie eine Absicherungsdauer von bis zu zwölf Monaten benötigen
  • Sie langfristige Beitragsstabilität als wichtiges Kriterium sehen

Der Hallesche Tarif KTAR ist eine Option, wenn:

  • Ihr monatliches Bruttogehalt unter 9.000 Euro liegt
  • Ihr Anstellungsvertrag genau die klassischen sechs Wochen Lohnfortzahlung vorsieht
  • Sie eine einfacher strukturierte Rückdeckung suchen, die weniger Konfigurationsaufwand erfordert
  • Eine Absicherungsdauer von maximal 182 Tagen ausreicht
Ihre Situation DKV Tarif TL Hallesche KTAR
Bruttogehalt über 9.000 € ✅ Geeignet ❌ Nicht ausreichend
Bruttogehalt unter 9.000 € ✅ Geeignet ✅ Geeignet
Lohnfortzahlung 12 Monate ✅ Ideal ❌ Nicht passend
Lohnfortzahlung 6 Wochen ✅ Geeignet ✅ Ideal
Flexible Karenztage gewünscht ✅ Ja (4/8/15/22. Tag) ❌ Fix ab Tag 43
Absicherungsdauer über 6 Monate ✅ Bis 12 Monate ❌ Max. 182 Tage

In der Praxis empfehle ich für die meisten GGF den DKV Tarif TL, weil er die empfohlene Lohnfortzahlung von zwölf Monaten vollständig abdeckt, flexible Karenztage bietet und mit 13 Jahren Beitragsstabilität langfristig planbar ist. Der Hallesche Tarif KTAR ist eine solide Alternative für GGF mit Bruttogehalt unter 9.000 Euro, die eine klassische Sechswochen-Lösung bevorzugen.

Voraussetzungen für beide Tarife

Beide Tarife setzen drei Voraussetzungen voraus: einen Anstellungsvertrag mit Lohnfortzahlungsklausel, einen Gesellschafterbeschluss vor Vertragsabschluss und eine Gesundheitsprüfung. Alle vier müssen vor Vertragsabschluss vollständig vorliegen. Kein Tarif kann ohne diese Grundlage steuerlich korrekt abgeschlossen werden.

Voraussetzung 1: Anstellungsvertrag mit Lohnfortzahlungsklausel

Der Anstellungsvertrag des GGF muss eine ausdrückliche, schriftliche und fremdvergleichskonforme Lohnfortzahlungs- klausel enthalten. Für den DKV Tarif TL empfehlen wir zwölf Monate, für den Hallesche Tarif KTAR passen klassisch sechs Wochen. Die Karenztage im Tarif müssen exakt auf das Ende der vertraglichen Lohnfortzahlung abgestimmt sein. Lassen Sie den Vertrag durch einen Rechtsbeistand prüfen. Mehr dazu: GGF-Dienstvertrag: 5 Must-Haves .

Voraussetzung 2: Gesellschafterbeschluss

Die Gesellschafterversammlung muss den Abschluss des Versicherungsvertrages ausdrücklich genehmigen. Dieser Beschluss muss vor Vertragsabschluss gefasst und schriftlich dokumentiert werden. Ohne Gesellschafterbeschluss fehlt die gesellschaftsrechtliche Grundlage für den Betriebsausgabenabzug.

Voraussetzung 3: Gesundheitsprüfung

Beide Tarife erfordern eine Gesundheitsprüfung vor Vertragsabschluss. Die Gesundheitsfragen werden Ihnen vor Antragstellung zur Verfügung gestellt. Vorerkrankungen können zu Ausschlüssen oder Risikozuschlägen führen. Details zu den aktuellen Annahmebedingungen besprechen wir im persönlichen Beratungsgespräch.

Die Abstimmung aller Dokumente ist Pflicht

Anstellungsvertrag, Gesellschafterbeschluss und Versicherungsvertrag müssen exakt aufeinander abgestimmt sein. Die Versicherungssumme muss dem Bruttogehalt laut Anstellungsvertrag entsprechen. Jede Abweichung riskiert eine vGA-Einstufung oder eine Leistungskürzung im Schadensfall. Bei jeder Gehaltserhöhung müssen alle drei Dokumente synchronisiert werden.

FAQ: Krankentagegeld für GmbH-Geschäftsführer

Gibt es eine spezielle Krankentagegeld- versicherung nur für GmbH-Geschäftsführer?

Ja. In Deutschland gibt es genau zwei Krankentagegeld-Tarife, die speziell für GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer konzipiert sind: den DKV Tarif TL und den Hallesche Tarif KTAR. Beide ermöglichen der GmbH den Abschluss als Versicherungsnehmer und den Betriebsausgabenabzug der Beiträge. Alle anderen Krankentagegeld-Tarife sind für GGF steuerlich nicht optimal oder rechtlich angreifbar.

Wer schließt den Vertrag ab: der GGF oder die GmbH?

Die GmbH schließt den Vertrag ab und ist Versicherungsnehmer. Der GGF ist die versicherte Person. Im Leistungsfall zahlt der Versicherer das Krankentagegeld direkt an die GmbH. Die GmbH finanziert damit die vertraglich geschuldete Lohnfortzahlung an den GGF. Nur wenn die GmbH Versicherungsnehmer ist, sind die Beiträge als Betriebsausgabe abzugsfähig.

Was ist der Unterschied zwischen DKV Tarif TL und Hallesche Tarif KTAR?

Der DKV Tarif TL sichert bis zu 15.600 Euro Bruttogehalt monatlich ab, bietet flexible Karenztage ab dem 4., 8., 15. oder 22. Tag und leistet bis zu zwölf Monate. Der Hallesche Tarif KTAR sichert bis zu 9.000 Euro Bruttogehalt monatlich ab, beginnt fix ab dem 43. Krankheitstag und leistet maximal 182 Tage. Für GGF mit Bruttogehalt über 9.000 Euro oder Lohnfortzahlung von mehr als sechs Wochen ist der Tarif TL die einzige Option.

Warum reicht eine normale private Krankentagegeldversicherung für den GGF nicht aus?

Eine normale private Krankentagegeld- versicherung wird auf den GGF persönlich abgeschlossen. Beiträge werden aus versteuertem Nettoeinkommen gezahlt, kein Betriebsausgabenabzug ist möglich, und die Bemessungsgrundlage ist der Nettogewinn, nicht das Bruttogehalt. Im Leistungsfall fließt das Krankentagegeld direkt an den GGF, nicht an die GmbH. Die GmbH muss die Lohnfortzahlung aus eigenen Mitteln finanzieren.

Wie viel Krankentagegeld kann der GGF absichern?

Über den DKV Tarif TL kann das volle Bruttogehalt bis maximal 15.600 Euro monatlich, entsprechend 520 Euro täglich, abgesichert werden. Die Versicherungssumme muss exakt dem vertraglich vereinbarten Bruttogehalt laut Anstellungsvertrag entsprechen. Eine Überversicherung führt zur Leistungskürzung und riskiert eine vGA-Einstufung. Über den Hallesche Tarif KTAR sind bis zu 9.000 Euro monatlich absicherbar.

Welche Voraussetzungen müssen vor Vertragsabschluss erfüllt sein?

Vier Voraussetzungen müssen vollständig vorliegen: ein verbindlicher Statusbescheid der Deutschen Rentenversicherung zur Sozialversicherungsfreiheit des GGF, ein Anstellungsvertrag mit ausdrücklicher Lohnfortzahlungsklausel, ein Gesellschafterbeschluss über den Versicherungsabschluss gefasst vor Vertragsabschluss sowie eine bestandene Gesundheitsprüfung. Fehlt auch nur eine Voraussetzung, ist das Konstrukt bei der Betriebsprüfung angreifbar.

Wie hoch ist die Ersparnis gegenüber einer privaten Absicherung?

Am Beispiel eines 47-jährigen GGF mit 6.000 Euro Bruttogehalt und Leistungsbeginn ab dem 15. Karenztag: Die private Absicherung kostet 335,20 Euro monatlich. Der DKV Tarif TL über die GmbH kostet 116,00 Euro als Betriebsausgabe. Nach Steuerabzug bei 35 Prozent beträgt der effektive Aufwand rund 81 Euro monatlich. Die jährliche Ersparnis beträgt 2.630,40 Euro. Die konkrete steuerliche Wirkung berechnet Ihr Steuerberater.

Was passiert mit der Absicherung nach zwölf Monaten Krankheit?

Nach Ablauf der zwölf Monate endet die Lohnfortzahlung durch die GmbH und damit die Leistung aus dem Tarif TL. Für diesen Anschluss schließt der GGF den DKV Tarif KTAG mit Leistungsbeginn ab dem 365. Tag privat ab. Dieser sichert bis zu 80 Prozent des Bruttoeinkommens ab und greift nahtlos an. Die Beiträge zum Tarif KTAG zahlt der GGF privat und kann sie steuerlich nicht geltend machen.

Bodo Kopka, Versicherungsfachwirt BAV

Hinweis in eigener Sache

Alle Informationen auf dieser Seite beruhen ausschließlich auf meiner über 40-jährigen Beratungserfahrung als Versicherungsfachwirt BAV. Sie stellen weder eine Rechtsberatung noch eine Steuerberatung dar und können eine solche auch nicht ersetzen.

Nehmen Sie für die rechtliche und steuerliche Prüfung Ihrer individuellen Situation unbedingt einen Steuerberater und einen auf GmbH-Recht oder Sozialversicherungsrecht spezialisierten Rechtsbeistand mit ins Boot. Meine Aufgabe ist die optimale versicherungstechnische Absicherung nach geklärtem Status.

Bodo Kopka - Experte für Krankentagegeld

Über den Autor

Bodo Kopka

Bodo Kopka ist Gründer von Krankengelder.com und gilt als führender Experte für Krankentagegeld in Deutschland. Seit über 40 Jahren berät er Selbstständige, Freiberufler und GmbH-Geschäftsführer zur finanziellen Absicherung bei Krankheit und Arbeitsunfähigkeit.

Sein Ziel: Einkommensausfälle vermeiden, Genesung ermöglichen, die wirtschaftliche Existenz schützen. Auf diesem Blog finden Sie über 500 Fachartikel rund um Krankentagegeld und intelligente Vorsorgestrategien.

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